Die Orthokin-Therapie ist eine moderne Behandlungsmethode, bei der individuelle körpereigene Immunproteine aus dem Blut gewonnen und als als körpereigenes Medikament in das betreffende Gelenk oder an die Wirbelsäule injiziert werden. Bei dieser Methode wird mit speziellen Spritzen, die kleine Glaskugeln enthalten, Blut aus der Armvene abgenommen. Anschließend wird durch Inkubation im Wärmebehälter die Produktion von Schutzproteinen, Interleukin-1-Rezeptor-Antagonist (IL-IRa) angeregt. Dieses Schutzprotein IL-IRa verdrängt das Zerstörungsprotein Interleukin 1, welches bei der Entstehung von Schmerzen und Nervenschädigungen sowie bei Arthroseschmerzen eine entscheidende Rolle spielt. Mit dieser biologischen Therapie stehen körpereigene Proteine zur effektiven Behandlung leichter bis mittelschwerer Arthrosen zur Verfügung, die chronisch fortschreitende Knorpelschäden direkt im Gelenk sowie Entzündungen im Gelenk und an Nerven hemmen können.
Die Orthokin-Therapie kann bei Arthrose folgender Gelenke angewandt werden:
Kniegelenk, Hüftgelenk, Schultergelenk, Sprunggelenk, Hand- und Fingergelenke, Gelenke der Wirbelsäule. Weitere Anwendungsbereiche sind: Bandscheibenvorfälle, Ischialgien, Sehnenentzündungen der Achillessehne und der Schulter.
Kosten pro Orthokin-Injektion: ca. 150 EURO











